Historie der Ballonfahrt |
| Wie alles anfing
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4. Juni 1783
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| Der 4. Juni 1783 war ein wunderschöner
Sommermorgen als die Gebrüder Jacques und Joseph Montgolfier auf dem Marktplatz des
kleinen Städtchens Annonay im Süden Frankreichs ihr Gebilde aus Papier und Stoff
zwischen zwei hohen Holzmasten aufbauten. Es war das Gerücht aufgekommen, daß die
Gebrüder etwas noch nie Dagewesenes an diesem Morgen vorführen wollten. Aus diesem Grund
strömte eine große Menschenmenge auf den Marktplatz von Annonay um an diesem Spektakel
teilzunehmen. Sie wurden nicht enttäuscht, denn gegen 12 Uhr Mittags erlebten sie den
ersten Start eines Körpers schwerer als Luft und gleichzeitig auch den ersten Start eines
Heißluftballons. Die ersten Passagiere waren ein Schaf, eine Ziege und ein Hahn wobei letzterer, nach Überlieferung, sich bei der Landung ein Bein brach. Die Kunde vom ersten Start eines Ballones gelangte schnell nach Paris und so wurden die Gebrüder Montgolfier vom damaligen König Ludwig XIV eingeladen einen Start in Paris zu wiederholen. Es war vorgesehen, daß der Ballon erstmals und als besondere Attraktion, zu Ehren des Königs mit Personen in die Luft gehen sollte. Vorgesehen hierfür, waren zwei zum Tode verurteilte Sträflinge. Auf Intervention des Adels, der der Aufffassung war, daß man bei so einem Weltereignis nicht Sträflinge nehmen sollte, entschlossen sich dann der Marquis de Arlange und der Comté de Rochfourt den Start mit dem Ballon zu wagen. Der Start erfolgte an einem kühlen Novembermorgen des Jahres 1783 aus den Schloßanlagen von Versailles und endete nach einer ruhigen Fahrt, über ganz Paris hinweg, ohne Probleme in der Gegend von Compiegne, 8 Km. vom Startplatz entfernt. Der Ballon wurde mit ölgetränktem Holz, Papier und Stoff befeuert. Zu Ehren der Gebrüder Montgolfier hießen fortan alle Heißluftballone -MONTGOLFIEREN |
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